Infos 2006
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Infos Dezember 2006
Aktuell besonders hervorzuheben ist, dass ab dem 1.1.2007 ein einkommensabhängiges
Elterngeld gezahlt wird und ein sogenannter "Wichtiger Hinweis",
der in manchen Fällen als Ergänzung zu einer Rechtsbehelfsbelehrung
in bestandskräftigen Kindergeldbescheiden aufgenommen wurde, ggf.
doch noch den Kindergeldbezug retten kann.
Für alle Kapitalanleger dürfte wegen des ab 2007 nahezu halbierten
Sparer- Freibetrages die "Checkliste Werbungskosten" besonders
interessant sein.
Gesellschafter sollten wissen, dass das "Rücklagenmanagement
Körperschaftsteuerguthaben" nicht rechtsmissbräuchlich
ist. Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante
Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen können.
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Infos November 2006
Für alle Steuerpflichtigen dürften zwei Entscheidungen des
Bundesfinanzhofs beachtenswert sein: Zum einen die Entscheidung zur mangelnden
Änderungsmöglichkeit bestandskräftiger Kindergeldbescheide
und zum anderen die Entscheidung zur Abgabemöglichkeit auch einseitig
bedruckter Steuererklärungsvordrucke.
Alle Kapitalanleger dürfte die Einschätzung des Bundesverbands
deutscher Banken zu den Steuerfallen bei Spar- und Bundesschatzbriefen
aufgrund der Kürzung des Sparerfreibetrags ab 2007 interessieren.
Unternehmer werden insbesondere auf den Gesetzentwurf "SEStEG"
hingewiesen, der u.a. das Ziel verfolgt, die nationalen steuerlichen Vorschriften
zur Umstrukturierung von Unternehmen an die Vorgaben des europäischen
Rechts anzupassen. Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben
sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen
können.
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Infos Oktober 2006
Für Wohnungseigentümer, die einer Eigentümergemeinschaft
angehören, ist es wichtig zu wissen, dass grundsätzlich jeder
Eigentümer nun doch die Steuerermäßigung für haushaltsnahe
Dienstleistungen in Anspruch nehmen kann.
Erwähnenswert für Selbstständige ist die Entscheidung
des Bundesfinanzhofs zur Steuerfreiheit der privaten Telefonnutzung.
Alle Steuerpflichtigen sollten eine aktuelle Warnung vor besonderen "Sparangeboten"
im Zusammenhang mit der bevorstehenden Umsatzsteuererhöhung beachten.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante
Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen können.
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Infos September 2006
Für alle Steuerpflichtigen ist es wichtig
zu wissen, dass weitere steuerrechtliche Änderungen in Planung sind.
Diese sind in dem Referentenentwurf eines Jahressteuergesetzes 2007 vom
10.7.2006 zusammengefasst.
Unternehmer sollten eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs
zum Vorsteuerabzug beim Sale-and-lease-back-Verfahren beachten.
Von besonderem Interesse dürfte auch die neuste Entwicklung
zu der Frage der Verfassungsmäßigkeit des Solidaritätszuschlags
für das Jahr 2002 sein.
Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich
interessante Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen
können.
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Infos
August 2006
Besonders hervorzuheben ist ein ganz aktuelles Schreiben
des Bundesministeriums der Finanzen, das Erleichterung beim Nachweis der
betrieblichen Pkw-Nutzung zur Anwendung der 1-Prozent-Regel verspricht.
Für alle Besitzer selbst genutzter Immobilien ist es
wichtig zu wissen, dass das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsbeschwerde
gegen die Grundsteuer auf selbstgenutztes Wohneigentum nicht zur Entscheidung
angenommen hat.
Arbeitgeber sollten beachten, dass bei der Abrechnung der
Sozialversicherungsbeiträge Vereinfachungen durchgesetzt wurden.
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Infos
Juli 2006
Sie erhalten hier die Steuerinformationen für den Monat Juli 2006.
Für getrennt lebende Eltern dürfte eine Entscheidung des Hessischen
Finanzgerichts von Interesse sein, nach der die Richter die
Besuchskosten eines nicht sorgeberechtigten Elternteils zwecks
Kontaktpflege zu den Kindern als außergewöhnliche Belastung
anerkannt haben.
Für die mittelständische Wirtschaft gibt es aktuell Pläne,
die einen
umfassenden Bürokratieabbau vorsehen. Eine Zusammenfassung der
steuerrechtlich relevanten Vorhaben gibt einen ersten Überblick.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer dürfte gleichermaßen interessieren,
dass
die Finanzierung der Insolvenzsicherung von Betriebsrenten umgestellt
werden soll. Die geplanten Neuregelungen sollen beiden Lagern zu Gute
kommen. Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich
interessante Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis
entnehmen können.
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Infos
Juni 2006
Hier können Sie die neue "Giftliste" des Bundeskabinetts
entnehmen, d.h. den Entwurf des Steueränderungsgesetzes 2007. Die darin
enthaltenen Regelungen sollen voraussichtlich zum 1.1.2007 in Kraft treten.
Für Eltern ist eine Entscheidung des Finanzgerichts Düsseldorf
von besonderem Interesse, denn nach Ansicht der Finanzrichter kann sogar
bei bestandskräftigen Kindergeldbescheiden noch eine Änderung
in Betracht kommen.
Gesellschafter von Personengesellschaften sollten beachten, dass die
erhöhte Investitionszulage von der Gesamtmitarbeiterzahl abhängig
ist. Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante
Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen können.
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Infos
Mai 2006
Allein-Gesellschafter-Geschäftsführer sollen insbesondere auf
eine Entscheidung der Deutschen Rentenversicherung Bund aufmerksam gemacht
werden, nach der es für sie zu keiner generellen Rentenversicherungspflicht
kommen wird.
Für alle Umsatzsteuerzahler ist sicher bereits zu diesem frühen
Zeitpunkt ein Beitrag von Interesse, der sich mit den Auswirkungen der
geplanten Umsatzsteuererhöhung zum 1.1.2007 beschäftigt.
Für alle Steuerpflichtigen ist wichtig zu wissen, dass der Bundesrat
einem Gesetz zugestimmt hat, nach dem Kosten von Privathaushalten mit
Pflegebedürftigen, die ambulant betreut werden, stärker steuerlich
berücksichtigt werden. Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts
haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis
entnehmen können.
An dieser Stelle sei auf eine gravierende Änderung durch das Steuerbereinigungsgesetz,
das am 07.04.2006 den Bundesrat passiert hat, hingewiesen:
Für Fahrzeuge, die zu weniger als 50 % betrieblich genutzt werden,
darf der private Nutzungsanteil nicht mehr nach der sog. 1 %-Methode angesetzt
werden. Dies kann für betroffene Mandanten gravierende Auswirkungen
haben. So wird z.Zt. seitens der Finanzverwaltung angedacht, für
alle Fahrzeuge, bei denen nicht nachgewiesen bzw. glaubhaft gemacht wird,
dass diese Fahrzeuge zu mehr als 50 % betrieblich genutzt werden, einen
Privatanteil von 80-90 % (in Worten: achtzig bis neunzig Prozent) anzusetzen.
Um dieser Folge zu entgehen müssen bestimmte Aufzeichnungen durch
Sie gefertigt werden. Welche das im Einzelfall sind können Sie gerne
in einem Gespräch mit uns klären. Sprechen Sie uns bitte an.
Noch ein Hinweis an unsere Mandantschaft insbesondere aus dem Handwerk
und der Baubranche:
Stellen Sie sich bitte rechtzeitig auf die geplante Mehrwertsteuererhöhung
auf 19 % ab 01.01.2007 ein. Auch hier bitte ich Sie, uns anzusprechen,
damit wir mit Ihnen die Vorgehensweise klären können.
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Infos
April 2006
Besondere Auswirkungen gibt es bei den geplanten Änderungen rund um
die Ein-Prozent-Regel.
Die Aufmerksamkeit von beherrschenden und Allein-Gesellschafter-Geschäftsführern
möchte ich unbedingt auf den Beitrag zur Zukunftssicherung unter
der Rubrik "Gesellschafter und Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften"
lenken.
Für Kapitalanleger bringt eine aktuelle Entscheidung des Bundesfinanzhofs
zu ausgezahlten Zinserträgen aus laufenden Kapitallebensversicherungen
nach Ablauf der 12-Jahres-Frist viel Gutes.
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Infos März 2006
Ich möchte Sie besonders auf die geplanten neuen Förderwege
für Kinderbetreuungskosten aufmerksam machen. Sie sollen nach dem
Willen der Regierungsfraktionen bereits rückwirkend zum 1.1.2006
in Kraft treten.
Erwähnenswert sind auch die zum 1.2.2006 in Kraft tretenden Regelungen
für Selbstständige, Pflegepersonen und Auslandsbeschäftigte,
die diesem Personenkreis eine freiwillige Weiterversicherung in der Arbeitslosenversicherung
ermöglichen.
Für Kapitalanleger dürfte interessant sein, dass nach einer
aktuell eingelegten Verfassungsbeschwerde immer noch nicht abschließend
geklärt ist, ob die Spekulationssteuer im Jahr 1999 verfassungsgemäß
ist oder nicht.
Auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen
ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen können.
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Infos Februar 2006
Für alle Steuerpflichtigen sind sicher zwei Entscheidungen interessant:
Der Bundesfinanzhof hat das Bundesverfassungsgericht angerufen, weil
er die betragsmäßige Beschränkung des Sonderausgabenabzugs
von Krankenversicherungsbeiträgen für verfassungswidrig hält.
Und nach Meinung der Richter des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz können
unter bestimmten Voraussetzungen sogar Aufwendungen für einen Computergrundkurs
als Werbungskosten absetzbar sein.
Die Aufmerksamkeit von Umsatzsteuerzahlern möchten wir besonders
auf eine Aussage der Oberfinanzdirektion Koblenz lenken, nach der die
unentgeltliche Übertragung eines unternehmerisch genutzten Grundstücks
unter gleichzeitiger Bestellung eines Nießbrauchrechts für
den Schenker keine Umsatzsteuer auslöst.
Auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen
ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen können.
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Infos Januar 2006
Schwerpunkt dieser Ausgabe sind nochmals die geplanten steuerlichen Neuregelungen
für die Jahre 2006/2007/2008, insbesondere unter Berücksichtigung
der neusten Entwicklungen zur zeitlichen Umsetzung und der Ergebnisse
der letzten Sitzung des Bundesrats am 21.12.2005.
Daneben möchten wir eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs zur Aufteilungsmöglichkeit
bei Dienstreisen von Arbeitnehmern in private und dienstliche Kosten hervorheben.
Bislang wurden die vom Arbeitgeber getragenen Kosten für sowohl beruflich
als auch privat veranlasste Reisen dem Arbeitnehmer immer in voller Höhe
als Arbeitslohn zugerechnet.
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Infos 2005
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Infos
Dezember 2005
Das Jahresende naht. Das ist der Zeitpunkt, um sich darüber Gedanken
zu machen, wie man in das steuerliche Geschehen des Jahres 2005 eingreift.
Deshalb möchten wir Ihnen in diesem Monat einen Überblick über
die Möglichkeiten verschaffen und Ihnen unter Berücksichtigung
der Inhalte des Koalitionsvertrags vom 11.11.2005 aufzeigen, worauf es
steuerlich bis zum 31.12.2005 noch ankommt.
Hervorheben möchten wir die Einigung der Koalitionsparteien auf
die Abschaffung der Eigenheimzulage zum 1.1.2006. Vermieter sollten z.B.
auf jeden Fall überprüfen, ob für das Jahr 2006 Mietanpassungen
notwendig werden, um die steuerlich relevanten Grenzen nicht zu unterschreiten.
Und Arbeitgebern ist anzuraten, bereits bei der Planung der betrieblichen
Weihnachtsfeier die steuerrechtlichen Gesichtspunkte zu beachten.
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Infos
November 2005
Erfreulich für Vermieter, die ihre Immobilie unter Zuhilfenahme von
Kapitallebensversicherungen finanziert haben, sind zwei Entscheidungen
des Bundesfinanzhofs: Trotz hoher Anfangsverluste auf Grund dieser speziellen
Finanzierungsart sind sie nicht verpflichtet, die Einkünfteerzielungsabsicht
gegenüber dem Finanzamt nachzuweisen.
Für Arbeitgeber dürfte eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs
interessant sein. Dieser hat jetzt klar herausgearbeitet, ab wann man
bei der Veräußerung eines "Firmen-Pkw" an einen Mitarbeiter
von Arbeitslohn spricht.
Kapitalanleger sollten eine brisante Entscheidung des Finanzgerichts
Baden-Württemberg kennen. Das Gericht billigte im Zusammenhang mit
dem Erwerb von Telekom-Bonusaktien Sammelauskünfte eines Kreditinstituts
über Aktieninhaber an die zuständige Steuerfahndung.
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Infos
Oktober 2005
Das Finanzgericht des Saarlandes hält auch bei Zweit- oder Drittfahrzeugen
eine Zurechnung zum unternehmerischen Bereich grundsätzlich für
möglich. Damit käme auch für diese Pkw generell der volle
Vorsteuerabzug in Betracht.
Das Finanzgericht Münster nimmt beim Verkauf von Eigentumswohnungen
durch eine "zwischengeschaltete" GmbH nicht zwingend einen Gestaltungsmissbrauch
an. Sind für die Gestaltungswahl auch wirtschaftliche Gründe
ausschlaggebend, sind dem Alleingesellschafter-Geschäftsführer
der GmbH die verkauften Wohnungen nicht zwingend als Zählobjekte
im Zusammenhang mit der Drei-Objekt-Grenze zuzurechnen. In beiden Fällen
bleibt allerdings abzuwarten, wie der Bundesfinanzhof dazu Stellung nehmen
wird.
Alle Steuerpflichtigen dürfte interessieren, dass der Vermittlungsausschuss
in seiner letzten Sitzung vor der Bundestagswahl erneut keine Einigung
über die geplante Abschaffung der Eigenheimzulage erzielt hat. Damit
bleibt uns diese wohl zumindest noch bis zum Ende des Jahres 2005 erhalten.
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Infos
September 2005
Steuerpflichtige, die Lohnsteuer-Anmeldungen und Umsatzsteuer-Voranmeldungen
nicht auf dem elektronischen Wege abgeben, müssen nicht zwingend
mit negativen Folgen rechnen.
Durch ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs können Berufspendler
künftig ihren Fahrtkostenabzug flexibler gestalten. Ohne steuerlichen
Nachteil kann der Steuerpflichtige künftig tageweise zwischen der
Nutzung des eigenen Pkw oder den öffentlichen Verkehrsmitteln wählen.
Arbeitgeber sollten unbedingt beachten, dass ab dem 1.1.2006 die Sozialversicherungsbeiträge
früher fällig werden. Für den Monat Januar 2006 ist eine
Übergangsregelung vorgesehen.
Auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen
ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen können.
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Infos
August 2005
Vertrauensfrage, Neuwahlen, Spekulationen um den Kanzler-Rücktritt - es
ist nahezu unmöglich, in politisch turbulenten Zeiten wie diesen für das
Steuerrecht einen geraden Weg vorzuzeichnen. Vor bösen Überraschungen
aber sind nur gut Informierte geschützt. Speziell für Unternehmer haben
wir deshalb einen Überblick über die zurzeit noch geplanten Gesetzesänderungen
zur Senkung der Unternehmensteuern zusammengestellt.
Für Eltern ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts besonders
hervorzuheben: Bei der Ermittlung der "schädlichen" Einkünfte des Kindes
beim Kindergeld sind Sozialversicherungsbeiträge nicht mitzurechnen. Viele
Eltern werden dadurch unerwartet in den Genuss von Kindergeld kommen.
Doch damit nicht genug - Da die Kindergeldberechtigung zum Beispiel auch
Voraussetzung für die Kinderzulage im Rahmen des Eigenheimzulagengesetzes
ist, kann die vom Fiskus gewährte Entlastung noch deutlich höher ausfallen.
Die Aufmerksamkeit von GmbH-Geschäftsführern möchten wir auf eine aktuelle
Entscheidung des Bundesfinanzhofs lenken. Dort beschäftigten sich die
Bundesrichter mit der steuerrechtlichen Einordnung des Anstellungsverhältnisses
eines GmbH-Geschäftsführers, als selbstständige oder nichtselbstständige
Tätigkeit. Die Entscheidung zeigt, dass die Messlatte zur Annahme der
Selbstständigkeit recht hoch hängt.
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Infos
Juli 2005
Vertrauensfrage, Neuwahlen, Spekulationen um den Kanzler-Rücktritt
- es ist nahezu unmöglich, in politisch turbulenten Zeiten wie diesen für
das Steuerrecht einen geraden Weg vorzuzeichnen. Vor bösen Überraschungen
aber sind nur gut Informierte geschützt. Speziell für Unternehmer haben
wir deshalb einen Überblick über die zurzeit noch geplanten Gesetzesänderungen
zur Senkung der Unternehmensteuern zusammengestellt.
Für Eltern ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
besonders hervorzuheben: Bei der Ermittlung der "schädlichen" Einkünfte
des Kindes beim Kindergeld sind Sozialversicherungsbeiträge nicht mitzurechnen.
Viele Eltern werden dadurch unerwartet in den Genuss von Kindergeld kommen.
Doch damit nicht genug - Da die Kindergeldberechtigung zum Beispiel auch
Voraussetzung für die Kinderzulage im Rahmen des Eigenheimzulagengesetzes
ist, kann die vom Fiskus gewährte Entlastung noch deutlich höher ausfallen.
Die Aufmerksamkeit von GmbH-Geschäftsführern möchten
wir auf eine aktuelle Entscheidung des Bundesfinanzhofs lenken. Dort beschäftigten
sich die Bundesrichter mit der steuerrechtlichen Einordnung des Anstellungsverhältnisses
eines GmbH-Geschäftsführers, als selbstständige oder nichtselbstständige
Tätigkeit. Die Entscheidung zeigt, dass die Messlatte zur Annahme der
Selbstständigkeit recht hoch hängt.
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Infos
Juni 2005
Mit einem "Paukenschlag" hat der Europäische Gerichtshof in einem Urteil
zum Vorsteuerabzug für ein unternehmerisch genutztes Arbeitszimmer Stellung
genommen: Danach ist es einem Unternehmer jetzt möglich, den vollständigen
Vorsteuerabzug auf den von ihm zu unternehmerischen Zwecken genutzten Teil
einer Immobilie (hier: Arbeitzimmer) vorzunehmen, auch wenn die Wohnimmobilie
im Miteigentum seiner nicht berufstätigen Ehefrau steht.
Erfreulich ist auch eine Klarstellung für Hausbesitzer: Bei Disagien
bleibt es bei der bisherigen Verwaltungspraxis. Das heißt, das Disagio
ist sofort abziehbar, wenn es sich auf fünf Prozent der Kreditsumme und
auf eine mindestens fünfjährige Zinsbindung bezieht.
Alle Arbeitgeber dürften die Informationen zu den ab dem 1.1.2006 geltenden
geänderten Abgabemodalitäten von Beitragsnachweisen und Meldungen zur
Sozialversicherung interessieren.
Auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen
ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis entnehmen können.
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Infos
Mai 2005
Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Eilverfahren das einstweilige
In-Kraft-Treten des Kontenabrufverfahrens durch die Finanz- und Sozialbehörden
ermöglicht.
Weiterhin werden Eigentümer von Ferienwohnungen an die Voraussetzungen
erinnert, ab wann eine Vermietung gewerblich wird. Um die Gewerblichkeit
zu vermeiden, ist insbesondere darauf zu achten, dass ein häufiger Mieterwechsel
nicht zur Regel wird und keine mit einem Hotelbetrieb vergleichbaren Sonderleistungen
angeboten werden.
GmbH-Geschäftsführer laufen immer wieder Gefahr, in die
Steuerfalle verdeckter Gewinnausschüttungen (vGA) zu tappen. Hierzu gibt
es eine interessante Gerichtsentscheidung. Werden Zahlungen einer GmbH
an die Gesellschaft im Nachhinein als vGA gewertet, droht eine zusätzliche
Steuerbelastung des Gesellschafters für den Fall, dass die persönlichen
Einkommensteuerbescheide für die betroffenen Jahre bereits bestandskräftig
sind. Auf diese Verfahrenslücke macht das Finanzgericht Baden-Württemberg
aufmerksam.
Für Arbeitnehmer sind die Meldungen interessant, wie die
vom Arbeitgeber gewährten Preisvorteile optimal in Anspruch genommen werden
können, wann ein häusliches Arbeitszimmer bei mehreren Tätigkeiten als
Betätigungsmittelpunkt zum Steuerabzug berechtigt und was gegen mögliche
Steuervorauszahlungsbescheide unternommen werden kann.
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Infos
April 2005
In der Mitte des Jahres 2003 ist die Umsatzgrenze für
Kleinunternehmer rückwirkend zum 1.1.2003 von 16.620 auf 17.500 Euro erhöht
worden. Somit haben Unternehmer, deren Umsatz im Jahr 2002 zwischen diesen
Werten lag, im Zweifel Umsatzsteuer in Rechnung gestellt und Voranmeldungen
abgegeben.
Nach einer Verfügung der Oberfinanzdirektion Koblenz können
die betroffenen Unternehmer die für sie günstigere Kleinunternehmerregelung
nun aber doch noch im Nachhinein in Anspruch nehmen.
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Infos
März 2005
Die Umsatzsteuer-Richtlinien 2005 erläutern die umsatzsteuerliche Rechtslage
zum 1.1.2005 aus Sicht der Finanzverwaltung. Praxisrelevante Neuerungen
finden sich beispielsweise in den Vorschriften zur Rechnungslegung und -berichtigung,
zur Umkehr der Steuerschuldnerschaft und der Geschäftsveräußerung im Ganzen.
Die Köperschaftsteuer-Richtlinien 2004 gelten vom Veranlagungszeitraum
2004 an (soweit sich aus ihnen nichts anderes ergibt). Schwerpunkte der
Änderungen liegen hier in den Bereichen der verdeckten Gewinnausschüttung
und der Aufnahme eines neuen Schemas zur Einkommensermittlung.
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Infos
Februar 2005
Entscheidung des Finanzgerichts Niedersachsen, wobei
bei gemischt genutzten Gebäuden von einer umsatzsteuerlichen Nutzungsdauer
von 50 Jahren (und nicht nur zehn Jahren) ausgegangen wird. In der Begründung
heißt es, dass ein kürzerer Wertverzehr unrealistisch sei. Die Revision
gegen das Urteil aus Oktober 2004 ist beim Bundesfinanzhof anhängig.
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Infos
Januar 2005
Bitte beachten Sie insbesondere die aktuelle Rechtsprechung
des Bundesfinanzhofs, wonach durch gewerbliche Beteiligungseinkünfte keine
Abfärbewirkung auf eine vermögensverwaltende Personengesellschaft eintritt.
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